Das Ziel ist es, sämtliche Streunerkatzen im Ort Neuhardenberg einzufangen, zu kastrieren, medizinisch zu versorgen und – wenn möglich – in liebevolle Hände zu vermitteln. So soll das Tierleid langfristig reduziert und eine unkontrollierte Vermehrung verhindert werden.
In Neuhardenberg befand sich ein Flüchtlingsheim, dessen Bewohner:innen zum Teil abgeschoben oder in andere Einrichtungen verlegt wurden. Zurück blieben mehrere Katzen, die zuvor von den Bewohner:innen gefüttert und teilweise gehalten wurden. Seitdem sind die Tiere auf sich allein gestellt. Gleichzeitig erfahren sie von Teilen der Bevölkerung wenig bis keine Fürsorge – manche werden sogar aktiv vertrieben oder schlecht behandelt.
Aktuell leben ca. 40 freilebende Katzen in Neuhardenberg. Diese Zahl ist noch überschaubar, doch ohne gezielte Maßnahmen droht eine unkontrollierte Vermehrung und damit zunehmendes Tierleid. Unser Projekt zielt darauf ab, alle Streunerkatzen im Ort einzufangen, zu kastrieren und – soweit möglich – sozialverträgliche Tiere zu vermitteln. Die verbleibenden Tiere sollen als sogenannte „Platzkatzen“ wieder an betreute Futterstellen zurückgeführt und dort versorgt werden.
Durch die Kombination aus Kastration, medizinischer Versorgung, Vermittlung und Aufklärung möchten wir sowohl den aktuellen Tieren helfen als auch langfristig die Population auf ein gesundes, tierschutzgerechtes Maß regulieren. So wird verhindert, dass sich die Situation weiter verschärft und Tierleid unkontrolliert wächst.
Ziel ist die Kastration von ca. 40 freilebenden Katzen in Neuhardenberg, um die unkontrollierte Vermehrung frühzeitig zu stoppen. Viele Tiere sind bereits trächtig oder haben geworfen. Das Projekt soll Tierleid verhindern, die Population stabilisieren, den Gesundheitszustand verbessern und Konflikte mit Anwohner:innen reduzieren – bevor sich das Problem stark ausweitet.